 |
Homöopathie Forum e.V.
Medien & Verlag
Grubmühlerfeldstraße 14b
82131 Gauting bei München
Telefon: 089- 89 35 57 65
Telefax: 089- 89 99 96 10
|
|
 |
|
|
Editorial
Liebe Leserinnen und Leser mit dem Schwerpunkt "homöopathische Behandlung von Menschen mit einer Behinderung“ verfolgen wir in erster Linie zwei Ziele: Den Wunsch nach Offenheit und Unvoreingenommenheit im Umgang mit diesen "besonderen“ Patienten sowie die Bereitschaft, sich mit deren speziellen Problemen und Erfordernissen auseinanderzusetzen. Dabei gilt es zunächst einmal Begrifflichkeiten abzuklären: Wer oder was ist behindert? Wo fängt eine Behinderung an und wo hört sie auf? Und ganz konkret: Welche Begriffe werden von den Betroffenen als abwertend oder gar diskriminierend empfunden und welche nicht. Können wir von Down-Syndrom sprechen oder sollten wir den rein medizinischen Begriff Trisomie 21 verwenden? Um diesen grundsätzlichen Fragestellungen gerecht zu werden, haben wir das Heft zweigeteilt: Im ersten Teil finden Sie neben einem einführenden Artikel zu den Begrifflichkeiten drei Gespräche mit Betroffenen – einer Klassischen Homöopathin, Inge-Ellen Plattner, die sich seit über 20 Jahren intensiv mit der Behandlung zum Teil schwerst behinderter Kinder und Jugendlicher befasst sowie mit Katrin, einem 16 jährigen Mädchen, und deren Mutter, die von ihren Erfahrungen mit der Homöopathie berichten und schließlich mit zwei Angehörigen des CBF (Club Behinderter und ihrer Freunde e.V.), die wir nach ihren Wünschen an uns Therapeuten gefragt haben. Daneben gibt es weitere Artikel, die sich mit den Voraussetzungen und Hintergründen für die Behandlung von Menschen mit einer Behinderung befassen. Dabei geht es sowohl um die miasmatischen Wurzeln als auch um den schulmedizinischen, homöopathischen und rein menschlichen Umgang mit diesen Menschen, denen die Homöopathie viel an Lebensqualität und Gesundheit geben kann, sofern wir die Möglichkeit zur Behandlung bekommen und uns dieser Herausforderung stellen. Der zweite Teil beinhaltet, wie gewohnt, Kasuistiken, in denen die jeweiligen Autoren ihre Erfahrungen mit der Behandlung von Menschen mit körperlichen oder geistigen Behinderungen wiedergeben. Wir haben uns erneut bemüht, eine gewisse Ausgewogenheit sowohl in der Wahl der Methoden, als auch im Verhältnis Kinder – Erwachsene und bezüglich der verordneten Arzneimittel herzustellen. Daneben erwarten Sie Rezensionen zu aktuellen Publikationen sowie unser Steckbrief und dessen Auflösung, gefolgt von Berichten bemerkenswerter Veranstaltungen und Seminare. An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei den Menschen bedanken, die uns mit Offenheit und Herzlichkeit empfangen und uns Einblick in ihr Leben gewährt haben sowie bei Familie Burkhardt, die uns Fotos ihres Sohnes Jonas zur Verfügung gestellt hat.
Viel Freude beim Lesen und alles Gute wünschen
Eva Kolbinger und Dorit Zimmermann
Redaktion
PDF Editorial
Aktuelles Heft online bestellen
|
|
|